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Meissner Porzellan Schwerter

Meissener Porzellan Signaturen und Schwertermarken 

Meissener Zierteller mit den Marken der Meissener Porzellanmanufaktur von 1720 bis heute

Die kursächsischen Schwerter, das Markenzeichen des Meissener Porzellans

 
Anfang des 18. Jahrhunderts erkannte man die Notwendigkeit Porzellanerzeugnisse mit einem Markenzeichen zu kennzeichnen, um sie eindeutig einer bestimmten Porzellanmanufaktur zuordnen zu können und sich so vor Fälschungen und Nachahmungen zu schützen. Durch die blaue Unterglasurfarbe waren Manipulationen weitestgehend ausgeschlossen. Zu Begin noch mit den Initialen AR für Augustus Rex (Kurfürst von Sachsen) und K.P.M. für Königliche Porzellan-Manufaktur versehen, fanden ab 1723 die Gekreuzten blauen Schwerter Verwendung,  die von den sächsischen Kurschwertern herrühren. Die verschiedenen Ausführungen der stets handgemalten Schwerter in ihrer Zeit finden Sie auf nebenstehendem Zierteller. So ist zum Beispiel in der sogenannten Marcolini-Periode von 1774-1815 ein Stern unter den Schwertern zu finden. Danach bis 1924 zeichnete man mit Knopfschwertern, zu erkennen an den runden Knäufen am Ende der Schwerter. Die Pfeiffer-Zeit, benannt nach Max Adolf Pfeiffer, dem damaligen Leiter der Porzellanmanufaktur ist erkennbar am Punkt oben zwischen den gekreuzten Klingen. Dem Kenner reicht so ein Blick auf den Porzellanboden, um das Alter des Stückes einschätzen zu können. Schleifstriche durch oder unter die Schwerter deuten auf mindere Qualität hin. Man spricht auch von 2. und 3. Wahl.


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Wenn Sie sich für Meissener Porzellan interessieren, empfehlen wir Ihnen folgende weiterführende Literatur:

- Otto Walcha. Meissner Porzellan. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Verlag der Kunst. Dresden, 1973.
- Siegfried Ducret. Meissner Porzellan bemalt in Augsburg, 1718 bis um 1750. Band I: Goldmalereien und bemalte Chinoiserien. Band II: Bunte Augsburger Hausmalereien. Klinkhardt & Biermann. Braunschweig, 1971-1972.
- Kurt Krockenberger. Schwarzer Kaffee - Weisses Gold. Meissner Porzellan 1730-1930. Eine Auswahl der schönsten Meissner Porzellan Kaffee-Geschirre aus 3 Jahrhunderten. Verlag Kurt Götz. Karlsruhe, 2000.
- Hans Mayr und Helmut Schmidt. Meißner Porzellan von 1710 bis zur Gegenwart. Unter besonderer Würdigung des Meißner Schaffens Paul Scheurichs anläßlich seines 100. Geburtstages. (Ausstellung des VEB Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen). Kunstgewerbemuseum. Köln, 1983.
- Klaus Pechstein und Norbert Götz. Böttgersteinzeug und frühes Meißner Porzellan. Katalog herausgegeben vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, 1982.
- Ingelore Handt und Hilde Rakebrand. Meissner Porzellan des achtzehnten Jahrhunderts 1710-1750. Aufnahmen von Johannes Widmann. Verlag der Kunst. Dresden, 1956.
- Hans Sonntag. Verwandlungen. Literarische Figuren in Meissener Porzellan. Edition Leipzig, 1999.
- Günter Reinheckel. Prachtvolle Service aus Meissner Porzellan. Edition Leipzig. Leipzig, 1989.

 
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